Karl-Kurz-Areal

Schwäbisch Hall | 2019
Lichtplanung inklusive Lieferung der Leuchten
Architektur | blocher partners

Fotos | Joachim Grothus

Eine Lichtmatrix als Beleuchtungskonzept

Früher fertigte man auf dem Karl-Kurz-Areal Fässer, Kraftstofftanks und sogar Leichtbauhelme für olympische Radrennfahrer. Nach einem Dornröschenschlaf wurden die Fabrikräume von Innenarchitekten und Kommunikationsexperten als Tagungs- und Veranstaltungszentrum gestaltet. Die markante Industriearchitektur blieb erhalten. Kontraste durch den Einsatz moderner Gestaltungselemente prägen einen Ort, der Eindruck hinterlässt.

Als Grundidee für das Beleuchtungskonzept entwickelte candela eine Lichtmatrix aus vertikalen und horizontalen Lichtlinien. Über alle Räume und Funktionen hinweg, vernetzt dieses fluide Leitsystem die unterschiedlichen Nutzungsbereiche miteinander. Bemerkenswert sind dabei die für das Auge scheinbar nahtlosen Übergänge von Raum zu Raum: die als Traversen verlaufenden Pendelleuchten der offenen Veranstaltungsflächen setzen sich integriert in den Gipskartondecken der Besprechungs- und Konferenzräume fort. Auf diese Weise entsteht das Bild von Lebensadern, die sich über alle baulichen Begebenheiten hinweg durch das gesamte Gebäude schlängeln. Dadurch, dass sich die Lichtstrukturen zusätzlich in den raumhohen Verglasungen der Trennwände spiegeln, verstärkt sich diese Wirkung.

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