Dorow Clinic

Leuchten für die Schönheit

 

Puristisch und warm - so lautet das Leitmotiv für die Gestaltung der Dorow Clinic im südbadischen Waldshut. Die Praxisklinik ist spezialisiert auf die kosmetisch-ästhetische Chirurgie und die moderne Zahn- und Kieferheilkunde. In Zusammenarbeit mit dem Klinikgründer Dr. Dr. Andreas Dorow entwickelte Günter Riehl mit seinem auf die Planung von Arztpraxen spezialisierten Büro Gueli & Riehl ein Gestaltungskonzept.

Material, Farbe und Licht sind die Schlüsselbegriffe, wenn es darum geht, eine Raumatmosphäre zu erzeugen, in der sich die Patienten wohl fühlen können. Abgesehen von dem rein funktional ausgerichteten Behandlungslicht nimmt sich die Allgemeinbeleuchtung in der gesamten Praxis zurück. Vielmehr sind es unterschiedliche, weiche Lichtakzente, die für eine angenehme und zugleich kontrastreiche Raumwirkung sorgen.

Diese – mal kommen sie aus einer Decken- oder Wandfuge, einem Gehäuse oder einer Voute - schaffen in Verbindung mit den partiell bronzefarbigen Wandanstrichen und den dunkelbraunen Loungemöbeln ein warmes Lichtklima. Oder aber sie tauchen einen ganzen Flur in Farbe. So bilden in der Dorow Clinic nicht sichtbare Lichtquellen, flächenbündige Leuchten und warmtoniges Licht die gestalterische Grundlage des Lichtkonzeptes.

Ergänzt mit wenigen, gezielt gesetzten dekorativen Lichtakzenten erzeugt das in Zusammenarbeit mit Candela Lichtplanung entwickelte Konzept eine inspirierende Lichtatmosphäre - für das Praxisteam und die Patienten gleichermaßen.

 

Haus G

Im Gespräch mit dem Architekten Michael Gehrmann

 

 

Ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel von Architektur und Lichtgestaltung ist das Haus G des Architekten Michael Gehrmann in Stuttgart.

Aus unserer Sicht ein sehr gelungenes Projekt, da die Komponente Licht den architektonischen Entwurf in seiner Formsprache im Innen- und Außenbereich wesentlich unterstützt und zur Geltung bringt.

Diesbezüglich möchten wir den Architekten in einem 11-Sätze-Statement selbst zu Wort kommen lassen.

Das Haus wird im Erdgeschoss über einen Eingangsbereich mit Garderobe und Nebenräumen betreten.

Nach dem Aufschieben eines raumhohen Paneels erlebt man das Haus mit dem offenen Grundriss in seiner vollen Länge und Breite. Über die Glasbrüstung blickt man ins Gartengeschoss mit raumhoher Verglasung als Bühne zum Garten, Terrasse und Wasserbecken.

Das Wohnzimmer im Gartengeschoss ist dank Hanglage und Splitlevel-Planung eineinhalbgeschossig und 4m hoch. Das Obergeschoss wird durch einen Treppenraum mit Dachverglasung erschlossen und bietet genügend Rückzugsmöglichkeit durch eine klassische Zimmeranordnung.

Oberlichter und Lichtbänder sorgen zusätzlich für Helligkeit und tauchen das Innere je nach Tages- und Jahreszeit in stets wechselnde Stimmungen.

Das Interieur verrät eine Liebe zum Detail, da alle Möbeleinbauten von Anfang an integraler Bestandteil der Gesamtarchitektur sind. Neben- und Funktionsräume verschwinden hinter Verkleidungen; Möbel werden Raum bildend realisiert.

Das Lichtkonzept setzt sich aus Grundbeleuchtung, Tageslichtbeleuchtung (Beleuchtung, die sich Tageslicht zum Vorbild nimmt) und akzentuierter Beleuchtung zusammen. Die Lichtquellen erzeugen jeweils unterschiedliche Lichtstimmungen und Atmosphären.

Die Reduktion auf wenige Farben und Materialien unterstreicht nicht zuletzt den harmonischen Gesamteindruck.

Michael Gehrmann

nach oben

Druckfrisch

Candela - eine Erfolgsgeschichte

 

 

Druckfrisch präsentiert sich das lang ersehnte Candela-Buch zur Buchmesse in Frankfurt Anfang  Oktober 2010.

Auf 154 Seiten zeigen wir dreizehn beeindruckende und sinnliche gestaltete Projekte aus unserem Haus. Projekte wie das Platanias Beach Resort & Spa auf Kreta, Hotel Berge des Designers und Möbelherstellers Nils Holger Moormann in Aschau, oder der Jazzclub Bix in Stuttgart uvm. tragen die unverwechselbare Candela Signatur. Unter dem Leitsatz „Gute Dinge kann man nicht erklären, man spürt sie“ entwirft und gestaltet das Team um Michele A. Rami seit nunmehr fünfzehn Jahren beeindruckende Lichtkonzepte.

Das Besondere, den genius loci eines Ortes zu spüren und in Worte zu fassen – das ist unser Anspruch und die Voraussetzung für das Formulieren einer Lichtidee.

Das Buch ist im avedition-Verlag erscheinen und im Handel unter der ISBN Nummer 978-3-89986-132-7, oder auch bei uns im Haus erhältlich.

 

nach oben

Putzmunter

Kinderzahnarztpraxis - Ulm

 

 

Unter dem Motto - Eine Welt für Kinder - dürfen sich die kleinen und großen Gäste der Kinderzahnarztpraxis Putzmunter in Ulm auf neugestaltete Räume freuen. In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Architekturbüro Steffen Bucher setzen wir die Gestaltung der Zahnarztpraxis 'ins rechte Licht'.

Den Putzmunter Internetauftritt finden wir ebenfalls sehr stimmig und haben hier einen schönen Text gefunden, den wir Ihnen gerne präsentieren wollen:

Wir glauben an Kinderlachen. Wir glauben an kleine Hände und große Gefühle. Wir glauben an selbstgebackene Kekse. Wir glauben an spontane Übernachtungsgäste mit eiskalten Füßen. Wir glauben an Wärmflaschen und heißen Kakao. Wir glauben, ein paar Jahre Schlafentzug machen nur schöner.  Wir glauben, Mütter sind exzellente Manager. Wir glauben an Teilzeitkarrieren. Wir glauben nicht alles, was die anderen sagen. Wir glauben an Erdbeereis im Sommer und Schlittenfahren im Winter. Wir glauben an putzmuntere Kinder. Wir glauben an Regenpfützen, und dass man in die einfach hineinspringen muss.  Wir glauben an noch ein Glas Wasser nach dem Gutenachtkuss und noch einmal Pipi machen. Wir glauben nicht an Monster unter dem Bett. Wir glauben an den Weihnachtsmann und die Zahnfee. Wir glauben an eine Welt für Kinder. Wir glauben an Dich.  Wir glauben an uns. Wir glauben an leuchtende Kinderaugen. Wir glauben an Engel. Wir glauben, dass jedes Kind eine Chance verdient hat. Wir glauben an Zuhause. Wir glauben, jeder sollte eine Familie haben. Wir glauben an Geburtstagskuchen. Wir glauben an Baumhäuser. Wir glauben an die Sonne hinter den Wolken. Wir glauben Kinder sind das Allergrößte. Wir glauben, du schaffst das. Wir glauben, du hast das ganz toll gemacht. Wir glauben an Mütter und Väter. Wir glauben Oma und Opa sind zum Verwöhnen da. Wir glauben an Träume. Wir glauben, dass Lächeln schön macht. Wir glauben an Freunde.  Wir glauben an Ballettstunden und Sonntage auf dem Fußballplatz. Wir glauben, jeder darf Astronaut, Feuerwehrmann oder Prinzessin werden. Wir glauben, Geld ist nicht alles. Wir glauben, dass Phantasie das Leben schön macht. Wir glauben nicht nur an Schwarz und Weiß, sondern, dass das Leben bunt ist. Wir glauben an die Liebe. Wir glauben an Wunder.

 

nach oben

Schlaflos in Ulm

Candela Sommerfest 2010

Wir schreiben den 21.August 2010 – vielleicht einer der letzten heißen Sommertage in diesem Jahr. Die Mitarbeiter von Candela treffen sich spontan zu einer Grillparty am Standort in Ulm. Stellt sich die Frage: warum?
Nun, einer der Gründe ist sicherlich das Abschneiden diverser Kollegen beim diesjährigen internen WM-Tippspiel. Schließlich mussten die satten Gewinne fulminant auf den Kopf gehauen werden – gemeinsam versteht sich!

Hier ein paar Eindrücke eines großartigen Abends unter dem Sternenhimmel Ulms.

nach oben

Den Brötchen so nahe

Bäckerei HUG eröffnet erste Filialen

Seit 1877 werden für die Eidgenossen frische Brötchen und Backwaren durch die Traditionsbäckerei HUG hergestellt.

Für das Familienunternehmen Grund genug nach mehr als 130 Jahren ein neues Rezept für die Außenwirkung zu kreieren.

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Marken(t)räume wurde so ein frischer Markenauftritt gebacken.

Neben neuen Räumlichkeiten, Grafiken und weiteren Zutaten, wird das Ganze mit Licht aus den schwäbischen Lichtplanungsstuben von Candela abgeschmeckt.

Bei der Verfeinerung der einzelnen Filialen unterscheidet sich hierbei unsere Arbeit kaum von der des Bäckermeisters.

So werden auch in Zukunft nur beste Zutaten geplant und geliefert, damit jedes Stück zu einem Genuss wird - lecker!

nach oben

Weltkongress des Lichts

100kg Kekse in Glühlampenform

3 Tage harte Arbeit und reger Austausch
15 Fotografen, Kameramänner und Tontechniker…
28 Dolmetscher und 12 Referenten in 5 Sprachen…
3 Meisterköche und Ihre Interpretation einer italienischen Sommernacht…
40 Musiker und Tänzer für eine bukolische Nacht im barocken Garten der Villa Albergati
1000 Flaschen sizilianischen Wein aus eigenem Anbau…
500 Architekten, Lichtplaner und Lichtkünstler aus allen Teilen unserer Welt…

und

2 Candelaner mittendrin,

auf dem ersten Weltkongress des Lichts in Bologna,

ausgerichtet durch unseren italienischen Partner ViaBizzuno und dessen kreativen Kopf Mario Nanni.

Vielen Dank, Mario, für  Deine Inspiration, Deine Kraft und Deine Visionen!

Es wäre so manches einfacher, würde es mehr Menschen wie Dich geben.

Michele und Peter

biscotti Fotos: Candela | Pdf: Biscotto Rezept (1.5 MB)

nach oben

Freud und Leid in Dur und Moll ...

... ist kein Gemütszustand stressgeplagter Lichtplaner, sondern eine Ausstellung im Landesmuseum Württemberg. Diese zeigt die Musikkultur Baden-Württembergs im Laufe der Jahrhunderte.
Die Gestalter des Stuttgarter Büros Space 4 lassen den Besucher in sechs musikalische Gefühlswelten eintauchen: Freude, Angst und Aggression, Glaube, Wir-Gefühl, Trauer und Liebe.
Diese tiefen Emotionen werden durch die entsprechende Lichtstimmung nochmals intensiviert.
Sowie Musik eine Sprache der Gefühle ist, ist auch Licht eine Ausdrucksweise von Stimmungen.
Im Raum der Freude wird die dynamische Raumstruktur durch farbenfrohe, runde Pendelleuchten hervorgehoben. Im Raum der Angst und Aggression werden die Exponate durch Licht von unten in ihrer Dramaturgie verstärkt. Bewusst dunkler gehalten wird der Raum des Glaubens, dort wird die Sakralität durch kerzenähnliche Leuchten verstärkt. Sanfte Lichtpunkte hinter fließenden Stoffen, gleich Glühwürmchen, verleihen dem Raum der Liebe eine weiche emotionale Lichtstimmung.

Fotos Space4

nach oben

Porto Platanias Beach Resort, Kreta

Funkelndes Licht im Sparkling SPA

Auf der schönen Urlaubsinsel Kreta entstand im Untergeschoss des 5-Sterne Hotels Porto Platanias Beach Resort & Spa durch die Architekten schienbein_pier+partner eine Oase der Ruhe und des Wohlfühlens.
Nur ein großes Oberlicht über dem Wasserbecken lässt den Urlaubstrubel, der außerhalb des SPA herrscht, erahnen.
Helle Böden, warme Farben, gerade Raumlinien und strukturierte Wände gepaart mit Lichtakzenten ziehen den Blick des Betrachters auf sich.
Klare Spotreihen zeigen dem Besucher seinen Weg durch das SPA, spielerisch angeordnete Downlights im Lounge- und Beckenbereich lockern die strengen Linien auf und laden zum Verweilen ein.
Von innen rotglühende Saunakuben zeigen schon von Weitem den wärmeren Bereich, in dem man schnell zum Schwitzen kommt. Aber auch klare Lichtfugen im Bereich der Sitzstufen schaffen ein ruhiges Ambiente zum Entspannen.
Lichtakzente durch helle Spots und weiche leuchtende Fugen, sowie durchleuchtete Vorhänge, ähnlich einem Scherenschnitt, verwöhnen den Besucher bei Massage, Vichy-shower und Co.
Der weiße lichtdurchflutete Relax-Bereich rundet eine sinnliche Reise durch Licht, Wasser und Wärme ab.

nach oben

Sehen, hinsehen, ansehen

Stuttgarter Nachrichten vom 09. Januar 2010

Querschnitt Nummer 6 • Samstag, 9. Januar 2010 V1

Um eine Wohnung ins rechte Licht zu rücken, sind im Prinzip nur drei Leuchtquellen nötig.

Egal wie teuer die Wohnzimmerlampe auch war, das Licht der Sonne wird sie nie ersetzen können. Trotzdem lohnt es, sich ein paar Gedanken über die häus­liche Beleuchtung zu machen.

Denn Licht wirkt sich entscheidend auf unser Wohlbefinden aus.

Von Carolin Sadrozinski

Die Meinung von Candela ist gefragt:

Zitate aus dem Zeitungsartikel zum Thema Licht und Wohlfühlen

Noch Tausende Jahre später kann die richtige Lampe an der richtigen Stelle dafür sorgen, dass man sich in den eigenen vier Wänden zu Hause fühlt. Wer nach einem Umzug sein Wohnzimmer eine Zeit lang mit einer nackten Glühbirne beleuchtet hat, weiß das. Alle Lieblingsmöbel können an ihrem Platz stehen, richtig gemütlich wird es erst, wenn die passende Lampe hängt oder steht. „Eines der Ziele einer guten Beleuchtung ist es, dass sich der Mensch darin genauso wohl fühlt wie bei natürlichem Licht“, erklärt Michele Rami vom Stuttgarter Licht­planungsbüro Candela. Eine einzelne Birne an der Zimmerdecke reicht dafür nicht aus. Auch in der Natur kommt die Sonne als Kombination aus dem weichen, gebroche­nen Licht des Himmels und einzelnen, leben­digen Strahlen auf der Erde an. Um Innenräumen buchstäblich in einem guten Licht erstrahlen zu lassen, gehören laut Rami in jedes Zimmer drei unterschied­liche Arten von Licht: Raumlicht zum Sehen, Akzentlicht zum Hinsehen und Stim­mungslicht zum Ansehen. „Verschiedene Situationen brauchen unterschiedliche Lichtwirkungen“, sagt der Experte. Im Ess­bereich werde das besonders deutlich. Be­vor das gemeinsame Mahl beginne, sei das diffuse Raumlicht besonders wichtig. Es sorge – etwa über einen Deckenfluter – für die Grundhelligkeit beim Tischdecken oder beim Empfang der Gäste. Der Besuch kann alles sehen. Es gibt keine tiefdunklen Ecken, vor denen er sich unbehaglich fühlt. Beim Essen sorgt eine Pendelleuchte über dem Tisch für die Akzentbeleuchtung. Diese erhellt die Tischplatte und lässt den restli­chen Raum in den Hintergrund treten. Die Personen am Tisch können sich zwar gegenseitig gut erkennen, werden aber nicht geblendet. Nach dem Essen werden Raum­und Akzentlicht gedimmt. Eine Steh-oder Wandleuchte sorgt dann für gemütliche Stimmung, die Kerze auf dem Tisch kommt dabei besser zur Geltung. Das macht die Gespräche persönlicher und intensiver. Eine sündhaft teure High-Tech-Beleuch­tung sei dafür nicht zwingend erforderlich, sagt Rami. Im Gegenteil: Weniger ist oft mehr. „Durch die technischen Möglichkei­ten verlernen wir, über den richtigen Ein­satz von Licht nachzudenken.“ Viele kost­spielig eingebaute Leuchtsysteme würden nie genutzt, weil sie entweder zu kompli­ziert zu bedienen seien oder nicht die gewünschte Stimmung erzeugten. Für die Wirkung des Lichts ist nicht nur die Lampe entscheidend. „Licht funktioniert nur in Verbindung mit dem Material“, erklärt Rami. Mit einem Glastisch etwa lasse sich das Gefühl einer gemütlichen Tafel nur sehr schwer erzeu­gen. „Da fehlt die Reflexion.“ Auch entstehe in einem Raum mit Sichtbetonwän­den automatisch ein kühleres Licht, wäh­rend eine Natursteinfassade ein warmes Streiflicht zurückwerfe. Wer dies in seine Überlegungen einbezieht, findet das Licht, das er sucht. Ansonsten erzeugt man nur Lichtverschmutzung.

Auch Michele Rami ist davon überzeugt, dass künstliches Licht die Sonne nie ganz ersetzen kann. „Wir betreiben einen unge­heuren Aufwand, nur um die Natur zu imitieren.“ Wer dieser Tage gähnend den Sommer herbeisehnt, weiß, dass dies nur unzureichend gelingt.

weiter weiter